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Nachhaltige Urbanisierung
Innovation pur … von BASF – The Chemical Company
Der Pavillon der BASF
Datum: 30.Okt. 2007    
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Schlagworte: Station Nanjing    Deutschland-Promenade    Partnerpavillons    BASF    
 
Alles strömt in den Pavillon der BASF, dem 1865 gegründeten und weltweit führenden Chemie- unternehmen, das den chinesischen Markt seit 1885 beliefert. Der Pavillon zeigt den Besuchern, wie die Automobilindustrie zunehmend auf innovative Kunststoffe setzt. Das Ergebnis: leichtere Fahrzeuge, höhere Kraftstoffeffizienz und geringere Emissionen.

Kunststoffe machen derzeit etwa 14 Prozent des Gewichts eines durchschnittlich großen Familienwagens aus, und diese Zahl wird bis 2020 auf schätzungsweise 25 Prozent steigen. „Automobilhersteller und Designer ersetzen immer mehr Metallteile durch Kunststoffe“, sagt Dr. Hartmut Unger, Projektleiter für den BASF-Pavillon in Nanjing. „Selbst in Europa sind sich nur wenige Menschen bewusst, welche Rolle Kunststoffe bei der Automobilherstellung spielen und welch positiven Einfluss sie auf Kraftstoffverbrauch, Schadstoffausstoß und sogar auf die Sicherheit haben. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, dieses Thema in unserem Pavillon aufzugreifen.“

Noch vor einer Generation gab es in ganz China nur rund eine Million Fahrzeuge; inzwischen sind es über 30 Millionen, und die Anzahl soll sich Schätzungen zufolge innerhalb der nächsten 15 Jahre vervierfachen. Demnach werden in China bald mehr Fahrzeuge unterwegs sein als in den USA. Kraftstoffeffizienz und ein verminderter Schadstoffausstoß sind daher von größter Wichtigkeit. Und genau an diesen Stellen können die Kunststoffe der BASF einen positiven Beitrag leisten. Ein Beispiel: Reduziert man das Gewicht eines Fahrzeugs um 100 Kilogramm, verringert sich sein Benzinverbrauch um ca. 0,6 Liter auf 100 Kilometer. Im Falle eines Dieselmotors spart der Wagen auf die gleiche Entfernung 0,4 Liter. Hinzu kommt, dass für jedes Kilogramm, das beim Fahrzeugbau eingespart wird, der Umwelt über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs rund 25,3 kg CO2-Emissionen erspart werden.

Ein Ausstellungsgegenstand im Pavillon ist eine Sauganlage aus dem BASF-Kunststoff Ultramid®. Verglichen mit einer Sauganlage aus Aluminium ist das Bauteil aus Ultramid um etwa die Hälfte leichter. Darüber hinaus macht es den Motor leistungsfähiger, da die glatten Innenwände der Polyamid-Ansaugkanäle einen geringeren Strömungswiderstand bieten. Bei etwa 80 Prozent aller in Europa produzierten Fahrzeuge entscheiden sich die Hersteller daher heute für Saugrohranlagen aus Kunststoff.

„BASF bietet ein breites Spektrum an Kunststoffen für verschiedene Automobilanwendungen: von Motorteilen über Stoßdämpfer bis hin zu Spiegeln und Stoßstangen“, sagt Lucy Li Jinxiu vom BASF Automotive Team Greater China, die in Nanjing für Besucherfragen zur Verfügung steht. „Viele Besucher sind erstaunt, wie hart Kunststoffe sein können und dass sie auch sehr hohen Motortemperaturen problemlos widerstehen. Ich habe mich sehr darüber gefreut, die Vorteile unserer innovativen Lösungen der Öffentlichkeit erklären zu können.“
 
 
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