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Bambuslaternen erleuchten die Deutsch-Chinesische Promenade
Datum: 6.Jul. 2009    
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Schlagworte: Station Shenyang    Medienecho    Deutsch-Chinesische Promenade    Bambus-Pavillons    Markus Heinsdorff    
 
Lotus-Pavillon
Diese Pavillonform ist eine Kombination aus drei kreisförmigen Bauten, mit drei 0,5 Meter hohen schirmförmigen Decken und einer rund 4 Meter hohen Decke aus einer weißen Plastikfolie. Wasser gelangt von der Mitte des Pavillondaches durch einen inneren Abfluss zu Boden. So wie die anderen Modelle der Bambus-Pavillon-Baureihe ist er mit horizontal verlaufenden Bambusbrettern, in einem jeweiligen Abstand von 0,4 Metern, versehen. Allerdings hat dieser Ausstellungspavillon drei öffentliche Eingänge, die Besucher haben die freie Auswahl, durch welche Tür sie hineingehen wollen.

Lampions und die eigene Großmutter als Inspirationsquelle
„Die Bambuspavillons ähneln traditionellen chinesischen Lampions“, so Chefdesigner Heinsdorff. Wenn des Nachts die Lichter angehen, erscheint so mancher transparente Pavillon wie eine weiße und die mit rotem Stoff dekorierten Pavillons wie rote Laternen. Die Pavillons erhellen die Straße und berauben die Straßenlaternen ihrer Funktion. Dies ist sowohl energiesparend als auch umweltfreundlich und entspricht dem Leitthema „Nachhaltige Entwicklung“ von „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“. „Während des Designprozesses wollte ich eine Reihe asiatischer Baustile integrieren, auch chinesische Einflüsse sollten in den Ergebnissen zu finden sein. In Deutschland benutzen wir in der Architektur eher selten Bambus, aber ich habe in vielen asiatischen Ländern verschiedene Arten seine Verwendung beobachten können", sagt Heinsdorff und erklärt weiter: „Auf mich persönlich üben Chinas natürliche Materialien eine enorme Anziehungskraft aus, sie sind eine meiner Inspirationsquellen. Meine Großmutter hat sehr viel gestrickt und auch eine Menge Strickmuster entworfen. Auch das hat mich inspiriert, und mich dazu bewogen in meinen kleineren Werken nur natürliche Gewebe und Materialien zu verwenden. Und es hat mich auch während des gesamten Designprozesses für „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ beeinflusst. Für die Umsetzung unserer Ideen haben wir sehr viele dieser natürlichen Materialien verwendet und miteinander verwoben. Ich hoffe auch, mittels dieses Designs, mit der Anwendung einer neuen Methode, den Menschen neue Konzepte und Möglichkeiten in der Architektur näher zu bringen.“

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