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„Ich werde die Herzlichkeit der Menschen ein Lebtag nicht vergessen.“
Datum: 1.Jul. 2009    
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Schlagworte: Station Shenyang    Deutsch-Chinesische Promenade    Zhongshan Park    Jens Stuhr    
 
(Shenyang Wanbao, 10. Juni 2009) – Er lebt seit drei Jahren in China, sein chinesischer Name lautet Situ Yan. Inzwischen trinkt Jens Stuhr statt Kaffee lieber chinesischen Tee, isst mit Vorliebe alle Delikatessen, die die chinesische Küche zu bieten hat, und kann selbst Jiaozi (chinesische Maultaschen) zubereiten. Seit Beginn der dreijährigen Veranstaltungsreihe „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ (DuC) ist der aus Deutschland stammende stellvertretende Programmleiter mehr und mehr von der chinesischen Kultur fasziniert. „Auch nach dem Ende der Veranstaltungsreihe möchte ich noch lange in China verweilen. … Ich werde die Herzlichkeit der Menschen von Shenyang ein Lebtag nicht vergessen.“

Bevor Stuhr nach China kam, kannte er das Land nur über das Internet oder aus Büchern. In seiner Vorstellung war China nach wie vor arm und rückständig. „Nach meiner Ankunft stellte ich jedoch sofort fest, wie fortgeschritten und modern China eigentlich ist. Die erfolgreiche Organisation der Olympischen Spiele hat meine bestehenden Überzeugungen über den Haufen geworfen und mir einen Eindruck von der großen Dynamik Chinas vermittelt. Die Freundlichkeit und Umsichtigkeit der Bevölkerung von Shenyang hat mich sehr berührt. Ich habe viele Freundschaften geschlossen und viele Fotos gemacht. Zurück in Deutschland werde ich meiner Familie und meinen Freunden davon erzählen.“

Die Station Liaoning/Shenyang der Veranstaltungsreihe “Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung” wird vom 12. bis 20. Juni mit der Deutsch-Chinesischen Promenade ihren Höhepunkt erreichen. Im Zhongshan Park wird den Besuchern in vielen Ausstellungspavillons und verschiedenen Veranstaltungen ein Einblick in die deutsche Kultur geboten. Der Aufbau der Promenade befindet sich in den letzten Zügen, und Jens Stuhr ist jeden Tag vor Ort in der Kommunikationszentrale: „Der Zhongshan Park ist so groß und schön und hat so viel Ausstrahlung. Senioren kommen hier her um gemeinsam Pekingopern zu singen oder Schattenboxen zu üben. Die 40-50jährigen kommen um zu tanzen und die Jungen spielen Badminton und Federfußball. Wenn ich das so sehe, bin ich auf das Leben der Shenyanger schon ein wenig neidisch.“

Vor dem Beginn der Veranstaltung nutzt Jens Stuhr diesen Artikel um alle Menschen, die in der näheren Umgebung des Zhongshan Parks wohnen, zum Besuch der Promenade aufzufordern. Gleichzeitig entschuldigte er sich für die Unannehmlichkeiten, die die Organisation der Veranstaltung von der Bevölkerung abverlangt.
 
 
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