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Im Nanjing Single-Art Center wird am 12. Oktober 2007 die Ausstellung „Far West KP Brehmer, Xu Jiang, Shan Fan, Wu Shanzhuan. Vier Künstler zwischen Deutschland und China“ eröffnet. Die Ausstellung, die bis Mitte November in Nanjing gezeigt wurde, beschrieb die spannende Geschichte eines Kulturaustauschs, der Anfang der 80er Jahre in Hamburg begann und bis heute wirkt.
Seit 1982 kommen chinesische Kunststudenten aus Peking und Hangzhou nach Hamburg, um sich an der dortigen Hochschule für Bildende Künste bei Professor Klaus Peter (KP) Brehmer ausbilden zu lassen. Sein erster Student war Ma Lu aus Peking, darauf folgten Shan Fan aus Hangzhou und Yin Liang aus Peking. KP Brehmer wurde dadurch zu einer Art Anlaufstelle für junge chinesische Kunststudenten. Die Hochschule für Bildende Künste wollte diese Entwicklung institutionalisieren und initiierte ein Austauschprogramm zwischen Studenten und Lehrenden mit der China Academy of Fine Arts in Hangzhou. KP Brehmer bildete daraufhin nicht nur in Hamburg aus, sondern lehrte auch 1987, 1988 und 1991 als Gastprofessor in Hangzhou.
Die Ausstellung stellte eine Auswahl der Werke KP Brehmers den Werken dreier früherer chinesischer Studenten von ihm gegenüber. Dabei waren die Werke der drei chinesischen Künstler Xu Jiang, Shan Fan und Wu Shanzhuan sehr unterschiedlich. Die Künstler selbst betonten allerdings die Gemeinsamkeiten, die durch die Impulse und den Einfluss von KP Brehmer entstanden sind. Ein parallel zur Ausstellung stattfindendes Seminar untersuchte erstmals den Einfluss deutscher Künstler der Gegenwart, wie Gerhard Richter, Anselm Kiefer und Jörg Immendorff, auf die chinesische Kunst. 
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