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„Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ 6. Station: EXPO 2010 Shanghai
Datum: 4.Mrz. 2010    
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Schlagworte: EXPO Shanghai   Urban Akademie   balancity      
 

Mit einem vielseitigen Programm und einem spektakulären Auftritt geht auf der EXPO in Shanghai die dreijährige Veranstaltungsreihe „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ zu Ende. Weit über eine Million Menschen haben bis jetzt an den Ausstellungen, Konferenzen, Aufführungen und Festivals dieser größten deutschen Veranstaltungsreihe im Ausland teilgenommen. Schirmherren sind Bundespräsident Horst Köhler und Staatspräsident Hu Jintao.

Zwischen Herbst 2007 und Herbst 2009 machte „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ in fünf wichtigen chinesischen Regionalmetropolen Station. Unter dem Schwerpunktthema „Nachhaltige Urbanisierung“ arbeiteten chinesische und deutsche Fachleute aus Politik und Wirtschaft, Stadtplanung, Kultur und Bildung an gemeinsamen Lösungsansätzen für globale Fragen und entwickelten im Dialog mit den Bürgern Visionen für ein modernes Großstadtleben im 21. Jahrhundert. So sind viele neue Impulse für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit entstanden – und konkrete Ideen für ein „besseres Leben in besseren Städten“.

Die EXPO in Shanghai ist die sechste und letzte Station. Als einziger Teilnehmer der EXPO, der weder Staat noch Stadt, Region, Internationale Organisation oder Unternehmen ist, präsentiert sich die Veranstaltungsreihe vom 1. Mai bis zum 30. Juni auf der Weltausstellung mit dem „Deutsch-Chinesischen Haus“. Im Inneren des „Deutsch-Chinesischen Hauses“ lädt ein interaktives Stadtspiel die Besucher ein, ihre eigene Stadt zu bauen und zugleich Kernthemen der Urbanisierung kennenzulernen. Im „Forum“ des nur wenige Gehminuten entfernten Deutschen Pavillons „balancity“ stellt „Deutschland und China - Gemeinsam in Bewegung“ lebendige Beispiele für deutsch-chinesischen Erfahrungsaustausch vor. Das Begleitprogramm umfasst die „Urban Akademie“, bei der sich Experten, Wissenschaftler und Künstler zum Fachaustausch treffen, sowie ein abwechslungsreiches Kulturangebot aus deutsch-chinesischen Beiträgen von Popmusik bis zur Oper.

Nachhaltig und spektakulär – Das „Deutsch-Chinesische Haus“

Das zweistöckige „Deutsch-Chinesische Haus“ besteht aus Bambus und hat – wohl als einziges Gebäude der EXPO – bi-nationalen Charakter. Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff und daher ein besonders umweltfreundliches und Ressourcen schonendes Material. Der Künstler Markus Heinsdorff verknüpft diesen seit Jahrhunderten in China bewährten Baustoff mit modernen Technologien, verbindet Tradition mit Hightech. Für das „Deutsch-Chinesische Haus“ verwendet er acht Meter lange Bambusstämme aus Südchina. Kühlung und Beleuchtung sind energie-effizient gestaltet. Das 250 qm große „Deutsch-Chinesische Haus“ ist jedoch nicht nur umweltfreundlich, sondern auch mobil: Es kann komplett zerlegt und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden.

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